03.03.22 –
Die Lage unfreiwillig Schwangerer hat sich in den letzten 10 Jahren zunehmend verschlechtert. In Niederbayern gibt es für 1,2 Millionen Menschen momentan keine einzige Klinik, an der Schwangerschaftsabbrüche nach der Beratungsregelung durchgeführt werden, und nur eine einzige ambulante Abbruchmöglichkeit.
Das ist fatal, denn ungewollte Schwangerschaften sind Teil des Lebens vieler Frauen in unterschiedlichem Alter und in unterschiedlichen Lebenssituationen: Verheiratete, Kinderlose, Mütter, Alleinstehende, Schülerinnen oder Ingenieurinnen. Jede 6. bis 7. Frau bricht in Deutschland eine Schwangerschaft ab.
Thoralf Fricke (Systemischer Therapeut/Familientherapeut (DGSF), Geschäftsführer und Leiter der Beratungsstellen pro familia Niederbayern e.V. und Geschäftsführer pro familia Bayern e.V.) wird am 8. März, dem Weltfrauentag, um 19:00 Uhr auf Einladung der Bundestagsabgeordneten Marlene Schönberger die aktuelle Situation in Niederbayern darlegen.
Was sind die Gründe für die derzeit so schlechte Versorgungslage ungewollt Schwangerer? Welche Ansatzpunkte gibt es, um eine bessere medizinische Versorgung für Frauen auch in Niederbayern zu ermöglichen? Wie steht es nach 111 Jahren "Weltfrauentag" wirklich um das Selbstbestimmungsrecht von Frauen?
Anmeldungen zum Webinar sind bis zum 5. März an marlene.schoenberger.wk@bundestag.de möglich.
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