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Grüne Kandidaten für Landtag und Bezirkstag gewählt

22.09.22

Kreisverbände Regen und Freyung-Grafenau nominierten Toni Schuberl und Nicole Herzog

Bei einer gemeinsamen Versammlung der Grünen-Kreisverbände Regen und Freyung-Grafenau im Gasthaus Kapfhammer in Zwiesel wurden die Direktkandidaten für die Landtags- und die Bezirkstagswahl 2023 gekürt. Der Stimmkreis 207 besteht aus dem Landkreis Regen und dem westlichen Teil des Landkreises Freyung-Grafenau. Die Kreisvorsitzenden Antie Laux (Freyung-Grafenau) und Nicole Herzog (Regen) freuten sich, dass die benachbarten Kreisverbände sich wieder einmal trafen. Die geheime Wahl fand unter der Leitung von Klaus Jaroslawsky statt.

Als Direktkandidat für den Landtag wurde Toni Schuberl aus dem Landkreis Freyung-Grafenau vorgeschlagen. Seit 2018 sitzt der Jurist für die Grünen im Landtag und ist mittlerweile deren rechtspolitischer Sprecher. Schuberl ist auch Vorsitzender des zweiten NSU-Untersuchungsausschusses im Landtag.

Schuberl erzählte von seiner politischen Arbeit in der mit 38 Abgeordneten zweitstärksten Fraktion im Landtag: „Es herrscht eine gute Stimmung in unserem Team.“ Das Ziel für 2023 sei ganz klar: „die CSU in die Opposition“. Zu seinen rechtspolitischen Erfolgen zähle er, dass die Gefangenen in der Justizvollzugsanstalt Straubing mittlerweile telefonieren dürfen. In Niederbayern sei er gemeinsam mit der Landshuter MdL Rosi Steinberger für alle Themen zuständig. Vor allem liege ihm die Verkehrspolitik am Herzen: „Wir wollen den Straßenbauwahnsinn und die jahrzehntelange Vernachlässigung der Schiene stoppen“, sowohl die Bahnverbindung Gotteszell-Viechtach als auch die Ilztalbahn seien unverzüglich in den Regelbetrieb überzuführen, der zweigleisige Ausbau zwischen Plattling und Landshut sei überfällig. Im Bereich des Nationalparks Bayerischer Wald habe er mit seiner Initiative einen großen Erfolg erzielt: die vorzeitige Überführung eines großen Gebiets in die Naturzone. Eine vollständige Energiewende sei im Bayerischen Wald erreichbar: Unter Bürgerbeteiligung sollte die Energie u.a. mit Windrädern vor Ort erzeugt werden, der Wohlstand bleibe in der Region, „so können die Waidler die nächsten Ölscheichs werden“. Über den großen Rückhalt an der Basis, der sich in seiner Wahl zum Direktkandidaten spiegelte, bedankte Schuberl sich herzlich.

In einem weiteren Wahldurchgang ging es um die Kandidatur für den Bezirkstag Niederbayern. Hierzu erklärte sich die Viechtacherin Nicole Herzog, Vorsitzende des Grünen-Kreisverbands Regen, bereit. Sie erläuterte, dass sie 2020 in Viechtach für das Amt der Bürgermeisterin kandidiert hatte und sowohl in den Stadtrat Viechtach als auch in den Kreistag Regen eingezogen war. Wegen schwerer gesundheitlicher Probleme hatte sie nach eineinhalb Jahren beide Mandate niedergelegt: „Es ging nicht mehr. Und mein Motto lautet: Gscheid oder gar nicht!“ Inzwischen sei sie aber bereit für neue Aufgaben. Soziale Themen wie Inklusion seien ihr ein großes Anliegen, da sei sie im Bezirkstag am richtigen Platz. Als großen persönlichen Erfolg verbuche sie, dass auf ihre Initiative hin 2021 der überdimensionierte Kreuzungsausbau auf der B85 bei Viechtach verhindert worden ist. Für ihre Wahl zur Direktkandidatin dankte sie den Mitgliedern der beiden Kreisverbände.

Anschließend stellte sich der Kollnburger Gemeinderat Moritz Gierl vor, der sich als Listenkandidat für die Landtagswahl zur Verfügung stellen möchte; seine Schwerpunkte sieht der Erzieher sowohl im ökologischen als auch im sozialen Bereich. Auch die Straubinger Stadträtin Feride Niedermeier, die ebenfalls ein Listenmandat im Landtag anstrebt, erläuterte ihre Motivation. Die Angestellte einer Versicherung arbeitet auch stundenweise im Straubinger Wahlkreisbüro von MdB Erhard Grundl, einbringen will sie sich mit den Themen Pflege, Rente und Versicherung. Und Jens Schlüter, der für die Grünen in den Zwieseler Bürgermeisterwahlkampf zieht, lud die Anwesenden zu seiner Nominierungsversammlung am 21. September ein.

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