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Fakten statt Populismus und Verunsicherung

Stellungnahme zum Heizungstausch

05.06.23 –

Der Kreisverband Bündnis 90/Die Grünen Regen verurteilt aus Schärfste die Verunsicherung der Bürger durch CSU und Freie Wähler. Nur um billigen Wahlkampf auf Kosten des Klimaschutzes und der Bürger zu machen, werden von regionalen Politikern wie MdB Rainer und Kreisrat Ebner Falschinformationen und Halbwahrheiten gestreut. Wer jetzt noch bremst, will keinen Klimaschutz und verrät die Zukunft unserer Kinder.

Die Klimaüberhitzung ist in vollem Gange. Zunehmende Waldbrände, Dürren und Überschwemmungen zeigen auch bei uns in Europa den Ernst der Lage. Die Lebensgrundlagen der Menschen anderer Erdteile sind noch stärker gefährdet oder bereits vernichtet. Ohne rasche Absenkung des Ausstoßes der wichtigsten Treibhausgase werden die Folgen des Klimawandels nicht mehr beherrschbar sein. 

Bis jetzt haben die CSU und die Freien Wähler in Bayern nur blockiert und verzögert, aber keinen einzigen konstruktiven Vorschlag zum Erreichen ihrer eigenen Klimaschutzziele gemacht. Jede jetzt eingebaute Heizung läuft weit länger als 20 Jahre. Wie wollen CSU und Freie Wähler ihr eigenes Ziel, bis 2040 klimaneutral zu sein, erreichen? Wollen sie die fatale Abhängigkeit Bayerns von Gas aufrechterhalten und die Versorgungssicherheit gefährden? Wollen sie verhindern, dass unsere Bürger vor Ort an den Erneuerbaren verdienen? Sollen weiterhin große Konzerne und andere Länder gigantische Gewinne mit den fossilen Energien einfahren? 

Die billigste Energie ist im Strombereich bereits die erneuerbare Energie und wird sie mit dem Ausbau auch in Zukunft bei der Wärme sein. Die Bürger brauchen jetzt Planungssicherheit und keine weiteren Verzögerungen.

Was sind nun die Fakten?

1.) Wir dürfen nach wie vor mit Holz heizen, mit Kaminöfen, mit Pellets und Holzzentralheizungen. Das wird für die Waldbauern einen riesigen Boom nach Energieholz auslösen, der vermutlich auf Dauer überhaupt nicht gedeckt werden kann. Es muss aber sichergestellt werden, dass das Holz nachhaltig erzeugt wird und die Feinstaubbelastung reduziert wird.

2.) Auch für den Neubau wird das Verbot von Holzheizungen, nachdem die Grünen in Bayern dies gefordert haben, gestrichen,  damit ein neu gebautes Haus weiterhin mit Holz beheizt oder an ein Fernwärmenetz angeschlossen werden kann. 

3.) Wer es allen Ernstes zulässt, wie Alois Rainer von der CSU, dass die Bürger weiterhin Gas- und Ölheizungen einbauen, lässt sie in eine Kostenfalle laufen. Laut Rainer regelt das besser der CO2-Preis. Ab 2026/27 wird der CO2-Preis die fossilen Energien so verteuern, dass alle, die jetzt noch eine solche Heizung einbauen, über die gesamte Laufzeit viel mehr zahlen als bei einer Wärmepumpe oder anderen Lösungen. Das sagt er aber nicht.

4.) Keine Heizung muss herausgerissen werden, wenn sie noch funktioniert oder reparabel ist.

5.) 65% der neuen Heizung muss erneuerbare Energie sein, egal was, der Rest kann sogar weiterhin fossil beheizt werden. Technologieoffen, es wird nichts verboten, das diese Forderung erfüllt.

6.) Die Grünen fordern sogar eine einkommensabhängige Förderung von bis zu 80%, damit niemand in die Situation kommt, sich seine neue Heizung nicht leisten zu können.

7.) Es gibt mehrjährige Übergangsfristen und Härtefallregelungen

Mit ihrer Kampagne treiben die CSU die Wähler in die Arme der AFD, die die Klimaüberhitzung einfach verleugnen.

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