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Die Quintessenz der Glaskunst

12.10.22

Tief beeindruckt von der Vielfalt, Vitalität und Modernität des Kulturgutes Glas in Bayern und Böhmen zeigte sich MdB Erhard Grundl (Bündnis 90 / Die Grünen) im Waldmuseum Zwiesel. Bei der Vernissage im August war er terminmäßig verhindert gewesen. Der Kulturpolitiker hat nun den Besuch der Ausstellung „Spiegel der Glasregion Bayern-Böhmen“ nachgeholt. Zusammen mit Zwiesels 3. Bürgermeister Jens Schlüter erhielt er von Gunther Fruth, dem Leiter der Glasfachschule Zwiesel, eine kundige Führung durch die bald endende Sonderschau im Kulturzentrum Waldmuseum. Mit dabei waren auch die stellvertretende Schulleiterin Iris Haschek und die neue Chefin des Waldmuseums, Stephanie Falkenstein. Nicht nur die einzelnen Tische mit den Exponaten verschiedener Glas-Unternehmen dies- und jenseits der Grenze waren durch zwei Absolventinnen der Glasfachschule Zwiesel gestaltet worden; die Kuratorinnen hatten die gesamte Organisation, von der Teilnehmer-Akquise über die Ausstellungstexte bis zum Bannerdruck und zur Pressearbeit verantwortet. Gunther Fruth und Iris Haschek zeigten sich dementsprechend begeistert von der hohen Professionalität ihres Glasnachwuchses.

Die Besucher ließen sich über das hochwertige Produktdesign der beteiligten Unternehmen und deren internationale Strahlkraft informieren. 3. Bürgermeister Jens Schlüter betonte, Zwiesel sei stolz, diese Ausstellung präsentieren zu können, und MdB Erhard Grundl sagte, der Industriestandort Glas als Markenzeichen der Region müsse erhalten werden. Auf Grundls Frage nach den Auswirkungen der gegenwärtigen Krisen auf die energieintensive Glasindustrie meinte Gunther Fruth, die Unternehmen hätten schon vorher versucht, Energie zu sparen, und suchten nun umso intensiver Wege aus der Gas-Abhängigkeit: „Krisen sind auch eine Möglichkeit, etwas zu ändern!“ Jens Schlüter unterstrich die dringende Notwendigkeit einer Transformation: Der Energiebedarf des Unternehmens Zwiesel Glas entspreche dem der ganzen Stadt Zwiesel. Erhard Grundl wollte auch wissen, ob die Ausbildungsberufe im Glasgewerbe junge Leute veranlassen, in der Region zu bleiben. Dies bejahten Fruth und Haschek. Dem Bundestagsabgeordneten gaben sie mit auf den Weg, dass sie sich eine solche umfassende Präsentation des Werkstoffes Glas auf der Internationalen Handwerksmesse wünschten.

Nach hochwertigem Gebrauchsglas und High-Tech-Glasprodukten gab es zum Abschluss im Kleinen Saal formvollendetes Glas in der Kunst zu sehen: Erwin Eisch, Franz Xaver Höller, Bernhard Schagemann aus Bayern sowie Lada Semecká und René Roubíček aus Tschechien sind in der illustren Riege der Gewinner des Coburger Glaspreises bzw. des Danner-Preises vertreten – Künstler aus der Region, die laut Gunther Fruth die „Quintessenz der Glaskunst“ darstellen.

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