22.05.21 –
Moderne Straßenplanung im 21. Jahrhundert sollte endlich dazu übergehen, sich nicht selbstverliebt das ingenieurstechnisch Machbare mit größtmöglicher Landschaftsveränderung als Ziel zu setzen, sondern sich auf das Reduzieren und Ressourcensparen zu verlegen. Wir brauchen heute keine „großspurigen“ Planungen mehr mit Aufschüttungen, Rampen, vorgelagerten Kreiseln und bis zu sieben Fahrbahnen nebeneinander! Heute brauchen wir eine vernünftige Ertüchtigung des vorhandenen, durchaus ausreichenden Straßenbestands, ohne zusätzliche massive Erdbewegungen und Flächenversiegelungen. Eine Landschaft nahezu unkenntlich zu machen wie am Hochbühl bei Gotteszell ist nicht zukunftsweisend, eher geschichtsverachtend. Auf der B85 bei Viechtach eine Straßenführung zu planen, die nicht nur einem landwirtschaftlichen Betrieb die Existenz raubt, sondern auch unserem Naturdenkmal Pfahl mitsamt dem für viele Viechtacher wichtigen Antonikircherl immer näher auf den Pelz rückt, ist in einer Zeit, in der die rasant voranschreitende Zerstörung von Natur, Boden, Artenvielfalt und historischer Baukultur immer mehr Menschen schmerzlich bewusst wird, nicht entschuldbar. Überdimensionierte üppige Ausbauwucherungen sind „sowas von 20. Jahrhundert“! Ampeln beißen sich nicht mit Bundesstraßen (genauso wenig wie sich Autobahnen mit Tempo 130 beißen)!
Kreisvorstandschaft Regen von Bündnis 90 / Die Grünen: Gerd Winklbauer, Nicole Herzog, Eva Bauernfeind, Laura Amberger, Petra Wulff-Werner, Jens Schlüter, Matthias Peschl
Kategorie
die Grünen Regen
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